#032 Hirnforscher Gerald Hüther, Teil 1: „Ich bin ja eigentlich nur gescheitert“

 

Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands. Praktisch befasst er sich im Rahmen verschiedener Initiativen und Projekte mit neurobiologischer Präventionsforschung.
 
Er schreibt Sachbücher, hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen. So ist er Wissensvermittler und -umsetzer in einer Person.
Im Interview mit fall forward berichtet er von seinem wiederholten Scheitern als Bürger, als Wissenschaftler, als Ehemann und als Vater. 
Als DDR-Bürger: „Ich bin gescheitert in der DDR, wo ich groß geworden bin, Fuß zu fassen.“
 
Seine Forschung am Max-Planck-Institut sei gescheitert: „Ich wollte verstehen, wie das Gehirn funktioniert und es nicht in Scheiben schneiden.“
Er ist einmal geschieden und hat aus der 1. Ehe einen Sohn, „was nicht alles so schön“ sei.
 
Als Vater ist er frustriert, dass seine Kinder, die auf dem Lande aufwuchsen, im Gymnasium ausgeschlossen und gemobbt worden sind, weil sie kein Fernsehen guckten und sich nicht auskannten mit den für Jugendliche wichtigen Serien und Popstars. 

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